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Artikelbeschreibung:
Die Israeliten waren nicht ziellos unterwegs, sondern sollten auf Gottes Geheiß hin das ihrem Stammvater Abraham zugesagte Land in Besitz nehmen. Das setzte voraus, dass sich das Volk von Gott führen ließ und begriff, was er von ihm erwartete: nämlich Treue, das Festhalten an seinem Bund, Vertrauen auf seine Zusagen, die Anerkennung seiner Herrschaft und Heiligkeit und das Bewusstsein der Abhängigkeit in Zeiten von Not und Gefahr. Doch gerade in dieser Hinsicht versagte das Volk immer wieder, sodass Jahwe korrigierend eingreifen musste.
Der biblische Bericht macht deutlich, dass die äußere Bedrohung oft weniger gefährlich war als die innere. Es erstaunt deshalb nicht, dass Ellen White im Blick auf die Erfahrungen Israels warnte: „Von innen haben wir sehr viel mehr zu befürchten als von außen. Kraft und Erfolg werden wesentlich mehr von der Gemeinde selbst behindert als von der Welt.“ (FG, Bd. 1, 129)
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